Bronchitis

Bronchitis

Bei einer akuten Bronchitis handelt es um eine akut auftretende Entzündung der Bronchialschleimhaut.
Besonders häufig entwickelt sich eine Bronchitis auf dem Boden einer Erkältung. Es kommt dabei zu einem Etagenwechsel, der Infekt verlagert sich von den oberen Atemwegen (Nase, Hals) auf die unteren Atemwege (Bronchien).

Typischerweise handelt es sich bei der Bronchitis zunächst um eine virale Infektion, erst später gesellen sich Bakterien dazu (Bakterielle Superinfektion).

Dass Bakterien die einzigen und ersten Auslöser für eine Bronchitis sind, ist selten.
Kinder sind die typischen Bronchitis-Patienten, da bei Ihnen die Abwehrkräfte noch nicht in Hochform sind. Nicht selten sind es aber auch ältere Menschen und Menschen mit Immunschwäche, die an einer Bronchitis erkranken.

Das Hauptkennzeichen einer akuten Bronchitis ist der sehr schmerzhafte Husten. Hinzu kommen Schleimbildung, ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Kopfschmerzen und Gliederschmerzen sowie Fieber.

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Wann spricht man von einer chronischen Bronchitis?

Raucher sowie Menschen mit einer chronischen Grunderkrankung neigen besonders häufig zu chronischer Bronchitis. Nikotin kann erheblich zur Schädigung der Bronchialschleimhaut beitragen. Man spricht dann auch von einem sogenannten Raucherhusten, der sich mit schleimigen, weißlichen Auswurf bemerkbar macht. Später kommt es bei einer chronischen Bronchitis auch zu Atembeschwerden bei Belastung sowie zu Leistungsabfall.

Die Definition einer chronischen Bronchitis ist etwas komplex. Mediziner sprechen in der Regel dann von einer chronischen Bronchitis, wenn ein Patient an den meisten Tagen der Woche über mindestens drei Monate hinweg über Husten und Auswurf klagt und dies auf zwei direkt aufeinanderfolgende Jahre zutrifft.

Die chronisch obstruktive Bronchitis (COPD)

Darüber hinaus gibt es auch die sogenannte chronisch obstruktive Bronchitis. Sie ist typische Folge einer chronischen Bronchitis und geht mit verengten Atemwegen einher. Auch Patienten mit COPD leiden unter chronischem Husten, der attackenartig auftritt. Während eines Hustenanfalls, aber auch ohne Husten leiden die Betroffenen häufig unter Atemnot – zunächst nur bei Belastung, später auch in Ruhe.

Um einer solchen Folge von chronischer Bronchitis entgegen zu wirken, sollten Sie eine chronische Bronchitis bzw. eine akute Bronchitis frühzeitig behandeln lassen!

Suchen Sie also bei anhaltendem Husten mit Auswurf unbedingt den Arzt auf!

Wann bei Husten zum Arzt?

Suchen Sie bei folgenden Symptomen in Verbindung mit Husten den Arzt auf:

  • Fieber
  • Kopf- und Halsschmerzen
  • Atembeschwerden
  • Brustschmerzen
  • Gelblicher Auswurf
  • Blutiger Auswurf
  • Bei bekannten chronischen Grunderkrankungen

Hält der Husten länger als 3 Wochen an, ist ein Arztbesuch in jedem fall angezeigt!

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