Diagnose der Mandelentzündung

Diagnose der  Mandelentzündung

Bei Verdacht auf eine Mandelentzündung (Tonsillitis), sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mittels unterschiedlicher Verfahren feststellen, ob es sich tatsächlich um eine Mandelentzündung handelt.

Der Arzt lässt sich zunächst die Symptome von Ihnen schildern. Anschließend folgt der Blick in den Rachen. Für das geübte Auge ist schnell klar: Tonsillitis oder nicht.

Eventuell wird zusätzlich eine Blutuntersuchung durchgeführt. Diese dient dazu, eine erhöhte Leukozytenzahl bzw. auch erhöhte Entzündungswerte nachzuweisen.

Um die Erreger zu bestimmen, kann ein Schnelltest gute Dienste leisten. Dazu wird ein Abstrich von den Gaumenmandeln untersucht. Das Ergebnis liegt bereits nach etwa 10 Minuten vor. Ist der Test positiv, erfolgt eine Therapie der Mandelentzündung mit Antibiotika.

Wichtig ist, dass der Arzt andere mögliche Erkrankungen wie beispielsweise Pfeiffersches Drüsenfieber ausschließt. Tückischer Weise sind nämlich auch beim Pfeifferschen Drüsenfieber die Gaumenmandeln geschwollen und gerötet, allerdings sind die Beläge eher grau als weiß. Beim Pfeifferschen Drüsenfieber handelt es sich um eine Viruserkrankung, die durch den Epstein-Barr-Virus ausgelöst wird.

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