Die besten Hausmittel gegen Erkältung

Erkältungstees & Co.

Erkältungstees & Co.

Viel Trinken ist bei einer Erkältung oberstes Gebot. Das hilft, festsitzenden Schleim zu lösen und verhindert, dass sich Sekret festsetzt und möglicherweise eine Sinusitis dazu kommt.
Bewährte Kräuter bei einer Erkältung, die Sie für einen Tee nutzen können, sind mitunter Lindenblüten, Holunderblüten, Thymian sowie Mädesüß. Sie können diese Tees entweder frisch zubereiten oder bereits als fertige Mischung kaufen.

Wichtig ist, dass Sie mehrmals am Tag eine Tasse Tee trinken und der Tee ausreichend heiß ist. Heißer Zitronensaft liefert eine extra Portion Vitamin C! Allerdings sollte dieser nicht angewendet werden, wenn Sie unter einem stark entzündeten Rachen leiden. Denn dann kann die Fruchtsäure die bereits geschädigte Rachenschleimhaut angreifen.

Alternativ können Sie auch zu heißer Milch mit Honig greifen. Wichtig ist, dass Sie den Honig erst nach dem Kochen der Milch zugeben. Sonst werden die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs zerstört.

Hühnersuppe bei Erkältung

Hühnersuppe bei Erkältung

Die gute alte Hühnersuppe kann bei Erkältungskrankheiten tatsächlich gute Dienste leisten. Doch nur wenn sie selbst gemacht ist. Von der Tütensuppe ist hier nicht die Rede!

Tatsächlich ergaben neuere Untersuchungen, dass Hühnersuppe im Organismus gewisse weiße Blutkörperchen hemmt, die Entzündungsprozesse in Gang setzen. Noch dazu enthält Hühnersuppe sogenanntes Cystein. Dieses Cystein hat einen entzündungshemmenden Effekt und bewirkt darüber hinaus ein Abschwellen der Schleimhäute. Ganz nebenbei ist Hühnersuppe auch ein guter Zinklieferant. Und Zink ist für ein starkes Immunsystem unerlässlich!

Die Hühnersuppe ist also ein echtes Kraftpaket gegen die Erkältung. Also am besten mal bei Mutter oder Großmutter anklopfen und nach einem richtig guten Rezept für die Hühnersuppe fragen!

Inhalationen bei Erkältung

Inhalationen bei Erkältung

Auch Inhalationen können dazu beitragen, festsitzenden Schleim zu lösen. Die warmen Dämpfe wirken wohltuend. Verwenden Sie dazu einen Inhalator aus der Apotheke oder auch eine Schüssel. Legen Sie ein Handtuch über den Kopf, um zu vermeiden, dass der Dampf entweicht. Um den Effekt zu steigern, können Sie Kräuter (Thymian, Salbei oder auch Kamille) oder auch ätherische Öle zugeben. Auch eine Inhalation mit Salzwasser ist empfehlenswert und hilft bei verstopfter Nase.

Die Inhalation sollte jeweils etwa 10 -15 Minuten dauern, bei ätherischen Ölen sollte eine Inhalationsdauer von etwa 5 Minuten nicht überschritten werden.

Achten Sie darauf, dass die Dämpfe nicht zu heiß sind – Verbrühungsgefahr! Kinder sollten während einer Inhalation immer beaufsichtigt werden.

Bei Säuglingen und Kleinkindern sollten bestimmte ätherische Öle keinesfalls angewendet werden. Dazu zählen zum Beispiel Cineol, Menthol, Eukalyptus oder Pfefferminzöl und Kampfer. Diese Öle sollten entsprechend auch nicht für Einreibungen bei Kindern geeignet.
Fragen Sie im Zweifelsfall immer Ihren Arzt oder Apotheker!

Erkältungsbäder

Erkältungsbäder

Sollte Sie kein Fieber haben, kann ein Erkältungsbad dem Körper gut tun. Zusätze wie Eukalyptus, Fichtennadel, Menthol oder Kampfer dringen dabei beim Einatmen bis in unsere Bronchien vor. Bei Säuglingen und Kleinkindern sollte auf den Zusatz von ätherischen Ölen lieber verzichtet werden. Alternativ können Sie hier mit der geliebten Wärmflasche für wohlige Wärme sorgen.

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