Was hilft gegen Erkältung?

Was hilft gegen Erkältung?

Auch wenn eine Erkältung grundsätzlich nicht gefährlich ist – die typischen Symptome wie Halsschmerzen, Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen können einen ganz schön außer Gefecht setzen. Darüber hinaus gilt auch: Bleibt die Erkältung unbehandelt, drohen sogenannte Sekundärinfektionen, also Zweit-Infektionen mit Bakterien. Eine Sinusitis oder eine Bronchitis können dann die unangenehme und oft langwierige Folge sein. Insofern ist gezieltes Handeln bei einer Erkältung unerlässlich!

So werden Sie Schnupfen, Husten & Co. schneller wieder los

Man sagt, der Schnupfen kommt drei Tage, bleibt drei Tage, geht drei Tage. Tatsächlich dauert eine Erkältung im Schnitt 7 Tage, bis sie überstanden ist.

Pflanzliche Arzneimittel bei Erkältung und grippalem Infekt

Um den Heilungsprozess zu beschleunigen und gleichzeitig die Symptome zu lindern, haben sich unterschiedliche Arzneimittel bewährt. Zum einen stehen hier Medikamente auf chemisch-synthetischer Basis zur Verfügung. Zum anderen ist gerade bei Erkältungskrankheiten das Angebot der Naturheilkunde breit gefächert. So haben sich pflanzliche Arzneimittel bei Erkältung beispielsweise bewährt, um Husten zu lösen und auch um Kopfschmerzen zu lindern. Aber auch die anderen Symptome eines grippalen Infektes können gut mit Naturarzneien Behandelt werden.

Pflanzliche Präparate können das Immunsystem stärken und den Körper im Kampf gegen die Krankheitserreger effektiv unterstützen. Zur Stärkung der Abwehrkräfte hat sich insbesondere der indianische Wasserdost bewährt. Außerdem wichtig für das Immunsystem ist natürlich auch eine gute Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen. Besonders Vitamin C und Vitamin C bringen unser Abwehrsystem in Trab.

Antibiotika können übrigens gegen Viren nichts ausrichten und damit auch nichts gegen die typischen Erkältungserreger. Nur wenn auch Bakterien mit im Spiel sind, kann die Gabe von Antibiotika angedacht werden, so zum Beispiel bei einer Bronchitis oder Sinusitis.

Darüber hinaus gibt es natürlich auch bewährte Hausmittel bei Erkältung, die sich im Kampf gegen Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen, verstopfte Nase & Co. als effektiv erwiesen haben. Das Spektrum reicht von Wadenwickeln bis hin zu Salbeitee oder Inhalationen.

Allgemeine Verhaltensmaßnahmen und Tipps bei Erkältung

Grundsätzlich gilt bei einer Erkältung: Schonen Sie sich. Strikte Bettruhe ist nicht zwingend notwendig, insbesondere dann nicht, wenn Sie kein Fieber (über 38 Grad Celsius) haben. Aber Sport und andere Belastungen sollten Sie jetzt lieber meiden. Auch die Sauna sollte für die Zeit der Erkältung tabu sein.

Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und unterstützen Sie das Immunsystem bei seiner Arbeit, indem Sie auch ausreichend Zink und Vitamin C aufnehmen. Bewährt haben sich auch Erkältungsbäder zum Beispiel mit Eukalyptusöl oder Menthol. Die ätherischen Öle befreien die Atemwege, sind allerdings für Kleinkinder und Säuglinge nicht geeignet. Ideal ist eine Wassertemperatur von 37 bis 38 Grad Celsius. Erkältungstees (z.B. Mit Lindenblüten, Holunderblüten, Thymian und Anis) sowie die heiße Zitrone tun dem Körper jetzt gut.

Eine vitaminreiche Ernährung ist besonders zu empfehlen, auch die Zufuhr von Zink über Mineralstoff-Kapseln kann dem Immunsystem auf die Sprünge helfen.

Weitere Tipps für ein starkes Immunsystem finden Sie hier.

Hilfe bei Erkältung: Die Abwehr mit Kraft der Natur stärken

Zusätzlich zu diesen allgemeinen Verhaltensmaßnahmen können Sie Ihren gesamten Organismus auch im Kampf gegen die Krankheitserreger stärken. Hier hat sich beispielsweise der indianische Wasserdost (Eupatorium perfoliatum) bewährt. Wasserdost – auch bekannt als Wasserhanf wurde bereits in der Heilkunst der Indianer eingesetzt, um Fieber und Abgeschlagenheit zu bekämpfen. In pflanzlichen Arzneimitteln steht dieser indianische Wasserdost heute zur Verfügung, um allgemein gegen Symptome wie Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Husten und Kopfschmerzen vorzugehen. Auch wenn erhöhte Ansteckungsgefahr besteht, kann indianischer Wasserdost helfen, die körpereigene Abwehr zu stärken und so eine Infektion zu vermeiden.

Neben indianischem Wasserdost können auch Echinacea und Eleutherococcus in Form von pflanzlichen Arzneimitteln zur Anregung eines geschwächten Immunsystems bei Erkältungskrankheiten eingesetzt werden.

Zu den bekanntesten Naturarzneien bei Erkältungskrankheiten zählt auch der Melissengeist. Er enthält die ätherischen Öle der Klostermelisse und von zwölf weiteren, wertvollen Arzneipflanzen. Melissengeist hat einen schlaffördernden Effekt und kann auf diese Weise dem Immunsystem zu Gute kommen.

Gezielte Behandlung einzelner Symptome einer Erkältung

Da sich die Behandlung einer Erkältung primär an den jeweils vorherrschenden Symptomen orientiert, haben wir für Sie die besten Tipps aus Schulmedizin, Pflanzenheilkunde und bewährten Hausmitteln für die einzelnen Symptome zusammengestellt.

Hier finden Sie:

Hier lesen Sie mehr über die besten Hausmittel bei Erkältung.

Grippaler Infekt: Wann zum Arzt?

Auch wenn die Selbstmedikation bei einer Erkältung oft ausreicht - in manchen Fällen ist es dennoch ratsam, einen Arzt aufzusuchen.

Zögern Sie also bei einem oder mehreren der folgenden Symptome nicht, Ihren Hausarzt zu kontaktieren:

  • Hohes Fieber (ab 39 Grad bei Erwachsenen, über 37,8 Grad bei Kleinkindern)
  • Atemnot, Kurzatmigkeit
  • Heftige Kopfschmerzen, gelbes Nasensekret (möglicherweise Sinusitis)
  • Husten mit Fieber und gelbem Auswurf (möglicherweise Bronchitis)
  • Bellender Husten
  • Schmerzen auf der Brust

Erkältung bei Kindern: Richtig handeln ist wichtig

Wichtig zu wissen: Sind Kinder erkältet, benötigen sie eine besondere Behandlung. Denn der kleine Organismus verträgt bestimmte Wirkstoffe gegen Husten, Schnupfen und Co. nur in besonders niedriger Dosierung, gewisse Inhaltsstoffe, wie etwa ASS, sind für Kinder überhaupt nicht geeignet.

Hier lesen Sie mehr über Erkältung bei Kindern.

zurück nach oben