Schnupfen bei Kindern

Schnupfen bei Kindern

Die Schnupfennase ist bei den lieben Kleinen leider keine Seltenheit. Und das ist oft eine ganz schöne Qual. In der Nacht bekommt das Kind aufgrund der verstopften Nase keine Luft, tagsüber tropft die Nase. Der Grund für den häufigen Schnupfen bei Kindern ist einfach: Ihr Immunsystem ist noch nicht voll entwickelt, sie sind gegen die bösen Schnupfenviren noch nicht ausreichend gewappnet.

Wichtig zu wissen:

Säuglinge können zunächst gar nicht durch den Mund atmen. Hier ist also schnelles Handeln besonders wichtig, zum Beispiel mithilfe abschwellender Nasensprays speziell für Kinder. Im Allgemeinen ist Schnupfen für Säuglinge und Kleinkinder eine besonders starke Beeinträchtigung. Denn aufgrund der hier vorliegenden engen Nasengänge wird die Atmung durch die Nase bei Schnupfen stark beeinträchtigt.

Mehr über das Symptom Schnupfen bei Erkältung lesen Sie hier

Nasensprays aus der Apotheke: Darauf kommt es bei der Behandlung von Kindern an

Bei Schnupfen stehen in der Apotheke freiverkäufliche Nasensprays und Nasentropfen zur Verfügung, die eine abschwellende Funktion haben. Das heißt, sie bewirken ein Abschwellen der Nasenschleimhaut und erleichtern so das freie Durchatmen durch die Nase. Gerade für Kleinkinder enorm wichtig! Bewährt haben sich beispielsweise abschwellende Nasensprays mit Abschwellern wie Xylometazolin. Schnupfensprays der neueren Generation haben neben dem Abschweller gleichzeitig einen Schleimhautschutz integriert: Dexpanthenol. Nasenspray mit Dexpanthenol sorgt auch dafür, dass die wunde Nasenschleimhaut besser wieder heilt.

Nasensprays bei Kindern:

  • Achten Sie auf spezielle Präparate für Kinder
  • Ideal sind abschwellende Nasensprays mit Schleimhautschutz und ohne Konservierungsstoffe
  • Wenden Sie das Nasenspray bei Ihrem Kind nicht länger als 7 Tage an

Wichtig ist, dass Sie bei Nasensprays für Kinder auf die richtige Dosierung insbesondere der abschwellenden Wirkstoffe achten. Präparate für Kinder enthalten den Abschweller in geringerer Dosierung und verfügen häufig auch über einen geeigneten Sprühkopf für Kinder.

Empfohlen werden Produkte, die keine Konservierungsstoffe enthalten.

Wichtig ist grundsätzlich: Lesen Sie genau die Packungsbeilage und beachten Sie die Dosierungsangaben für Kinder in dem Alter Ihres Kindes. Wenden Sie ein Nasenspray niemals länger als 7 Tage an, ohne Arzt oder Apotheker zu fragen. Sonst droht ein Gewöhnungseffekt.

Ihr Kind hat Schnupfen? Die besten Tipps für Eltern

Wenn Ihr Kind Schnupfen hat, können Sie auch als Eltern einiges dafür tun, damit sich die kleine Schnupfennase schnell wieder wohl in ihrer Haut fühlt:

  • Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Schnäuzen jeweils ein Nasenloch nach dem anderen „säubert“, nicht beide gleichzeitig.
  • Besser als Stofftaschentücher sind Papiertaschentücher. Denn diese werden nach einmaligem Gebrauch entsorgt. Somit landen auch die bösen Viren im Müll und schwirren nicht weiter durch die Wohnung
  • Feuchten Sie die Raumluft an – das tut der wunden Nasenschleimhaut gut!
  • Cremen Sie die Nase Ihres Kindes öfters ein, um einer wunden Nase vorzubeugen
  • Geben Sie Ihrem Kind ausreichend zu trinken, so dass der Schleim besser verflüssigt wird
  • Entfernen Sie den Schleim in der Nase des Kindes regelmäßig. Auf der einen Seite durch das Naseputzen, auf der anderen Seite bieten sich hier Nasenspülungen mit Kochsalz oder Meersalz an

Achtung!

Ätherische Öle wie zum Beispiel Menthol oder Kampfer sind für Kleinkinder und Säuglinge nicht geeignet. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker.

Wann zum Arzt?

  • Der Schnupfen geht mit Fieber und Kopfschmerzen einher
  • Der Schnupfen hält an und lässt nicht nach
  • Ohrenschmerzen stellen sich zusätzlich zum Schnupfen ein
  • Das Nasensekret ist nicht mehr klar sondern gelblich-grün
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