Das große Erkältungslexikon

Alle wichtigen Heilpflanzen auf einen Blick

Alle wichtigen Begriffe rund um das Thema Erkältung von A wie Antibiotika bis Z wie Zink.

Acetylsalicylsäure

Acetylsalicylsäure (kurz ASS) ist ein Wirkstoff zur Bekämpfung von Schmerzen und wird üblicherweise zur Behandlung von Kopfschmerzen oder auch Zahnschmerzen eingesetzt. Kinder sollten nicht mit Schmerzmitteln behandelt werden, die Acetylsalicylsäure enthalten. Auch Schwangere sollten insbesondere im letzten Drittel der Schwangerschaft auf Acetylsalicylsäure verzichten. Fragen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder Apotheker. Das gilt auch für die Stillzeit.

Adenoviren

Adenoviren sind neben Rhinoviren die häufigsten Auslöser einer Erkältung. Die Übertragung erfolgt mittels Tröpfcheninfektion

Antibiotikum

Ein Antibiotikum wirkt gezielt gegen Bakterien, indem es die Bakterien abtötet bzw. die Vermehrung hemmt. Antibiotika werden bei bakteriellen Erkrankungen wie beispielsweise einer Sinusitis eingesetzt, können aber gegen Viren nichts ausrichten.

Antitussiva

Antitussiva sind Arzneimittel, die gezielt gegen den Hustenreiz wirken. Man kann sie auch als Hustenstiller bezeichnen, die insbesondere bei schmerzhaftem Reizhusten eingesetzt werden. In chemisch-synthetischen Arzneimitteln kommt üblicherweise Dextrometorphan als Wirkstoff zum Einsatz, bei pflanzlichen Hustenstillern wird zum Beispiel Sonnentau oder Isländisch Moos verwendet. Diese Arzneipflanzen besitzen schleimhautschützende und reizmildernde Eigenschaften.

Bakterien

Bakterien zählen zu den Mikroorganismen, die sich im Gegensatz zu Viren durch Zellteilung vermehren. Jeder Mensch besitzt im Darm unzählige Darmbakterien, die für eine gesunde Darmflora notwendig sind. Es gibt aber auch Bakterien, die Krankheitserreger sind. Mitunter sind Krankheiten wie eine Bronchitis, eine Sinusitis oder eine Mandelentzündung auf Bakterien zurück zu führen.

Bakterielle Superinfektion

Von einer bakteriellen Superinfektion spricht man dann, wenn zusätzlich zu einer zunächst viral bedingten Erkrankung Bakterien hinzukommen. Dies ist eine mögliche Entwicklung bei einer Erkältung. Die Erkältung selbst ist durch Viren ausgelöst, das Immunsystem ist geschwächt und Bakterien nisten sich ein. So ist beispielsweise eine Sinusits, die durch Bakterien ausgelöst wird, häufige Folge einer zunächst viralen Erkältung. Zu den weiteren Erkrankungen, die für eine bakterielle Superinfektion bei einer Erkältung typisch sind, zählt die Lungenentzündung, die Mittelohrentzündung sowie die Tonsillitis.

Bronchitis

Unter der Bronchitis versteht man eine akute oder chronische Entzündung der Bronchialschleimhaut. Es handelt sich meist um eine virale, seltener um eine bakterielle Infektion. Eine Bronchitis entwickelt sich häufig auf dem Boden einer Erkältung. Typische Symptome sind Husten, Auswurf, Fieber und Krankheitsgefühl.

COPD

COPD ist eine chronische Atemwegserkrankung, die in den meisten Fällen durch das Rauchen ausgelöst wird. Das Kürzel COPD steht für chronic obstructive pulmonary disease, zu Deutsch chronisch obstrukive Lungenerkrankung/ chronisch obstruktive Atemwegserkrankung oder auch chronisch obstruktive Bronchitis. Die Erkrankung äußert sich zunächst durch Husten und Auswurf und geht später aufgrund der Verengung (Obstuktion) der Atemwege auch mit Atemnot einher.

Cineol

Cineol ist ein Naturstoff, der aus dem Eukalyptusbaum gewonnen wird, genauer gesagt aus den Blättern des Eukalyptusbaumes. Cineol besitzt eine entzündungshemmende, entkrampfende und schleimlösende Wirkung und wird zum Beispiel bei einer Erkältung, bei Sinusitis und bei Bronchitis eingesetzt. Bei COPD eignet sich Cineol unterstützend zur Langzeittherapie, um der Verschleimung der Atemwege entgegen zu wirken.

Dexpanthenol

Dexpanthenol wird in Nasensprays der neueren Generation neben abschwellenden Wirkstoffen wie Xylometazolin eingesetzt und dient dem Schleimhautschutz. Es befeuchtet die Nasenschleimhaut und hat eine wundheilungsfördernde Wirkung.

Erkältung

Unter einer Erkältung versteht man einen Infekt der oberen Atemwege. Man spricht auch von einem grippalen Infekt. Die Erkältung wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Viren ausgelöst, allen voran durch Adenoviren und Rhinoviren. Zu den typischen Symptomen einer Erkältung zählen Schnupfen, Husten, Halsschmerzen, mitunter auch Kopfschmerzen und Fieber.

Erhöhte Temperatur

Von erhöhter Temperatur spricht man bei einer Körpertemperatur von 37,5 bis 38 Grad Celsius. Erst danach handelt es sich aus medizinischer Sicht tatsächlich um Fieber.

Eukalyptus

Der Eukalyptus (lat. Eucalyptus globulus) stammt aus Australien und Tasmanien. Er ist Hauptnahrungsmittel der Koalas. Für die Naturmedizin werden insbesondere die Eukalyptusblätter genutzt. Zum einen haben die ätherischen Öle aus den Blättern des Eukalyptus an sich eine schleimlösende Wirkung, zum anderen kann aus diesen Blättern das reine Cineol isoliert werden. Cineol ist sehr gut verträglich und besitzt entzündungshemmende und schleimlösende Eigenschaften.

Expektorantien

Unter Expektorantien versteht man Arzneimittel, die das Abhusten von Schleim erleichtern. Man kann sie auch als Hustenlöser bezeichnen. Arzneipflanzen, die schleimlösende Effekte haben, sind beispielsweise Thymian und Primel.

Fieber

Von Fieber spricht man im Allgemeinen ab einer Körpertemperatur von 38 Grad Celsius. Mit Babys und Säuglingen sollte man ab 37,8 Grad zum Arzt, bei Erwachsenen wird der Arztbesuch ab 39 Grad empfohlen. Bei starkem Unwohlsein kann natürlich subjektiv entschieden werden, ob man nicht doch schon früher den Arzt aufsucht.

Grippaler Infekt

Grippaler Infekt wird synonym für Erkältung verwendet.

Grippe

Die echte Grippe wird auch Influenza genannt. Sie wird einzig und allein durch das Influenza-Virus (Typen A, B und C) ausgelöst. Das Virus wird mittels Tröpfcheninfektion übertragen. Die Grippe beginnt meist plötzlich und mit ausgeprägten Symptomen. Die Erkrankten leiden unter hohem Fieber, Kopfschmerzen, trockenem Husten und ausgeprägtem Krankheitsgefühl. Bei Anzeichen für eine Grippe ist ein Arzt aufzusuchen.

Grippeschutzimpfung

Die Grippeschutzimpfung ist die wirksamste Möglichkeit, sich vor einer Infektion mit Influenza-Viren und damit der Grippe zu schützen. Der Impfstoff wird aufgrund des sich ständig wandelnden Erregers jedes Jahr neu angepasst, die Impfung erfolgt jedes Jahr idealerweise in der Zeit von September bis November. Insbesondere Menschen über 60 und Menschen mit chronischen Erkrankungen wird diese Impfung empfohlen.

Halsschmerzen

Halsschmerzen sind ein typisches Symptom der Erkältung. Sie können aber auch auf andere Krankheiten, wie beispielsweise die Mandelentzündung hinweisen. Halsschmerzen lassen sich zum Beispiel mit Salbei oder speziellen Lutschtabletten auch ohne Antibiotika behandeln.

Husten

Husten ist ein typisches Symptom der Erkältung . Es kann sich um trockenen Reizhusten ohne Auswurf oder um produktiven Husten mit Auswurf handeln. Bei trockenem Reizhusten haben sich Hustenstiller zum Beispiel mit Sonnentau bewährt, bei produktivem Husten kann ein Hustenlöser das Abhusten erleichtern. Hier stehen auch pflanzliche Arzneien mit Thymian und Primel zur Verfügung.

Hustenlöser

Hustenlöser sind Medikamente, die den Schleim verflüssigen und das Abhusten erleichtern. Damit zählen sie zu den Expektorantien , also zu den schleimlösenden Mitteln. Sie werden insbesondere eingesetzt, um festsitzenden Schleim zu lösen bzw. bereits produzierten Schleim noch besser abhusten zu können. Hustenlöser sollten am besten tagsüber eingesetzt werden und nicht zeitgleich zu Hustenstillern eingenommen werden. Zu den wichtigsten Hustenlösern zählen Acetlycystein und Ambroxol. Auf pflanzlicher Seite hat sich die Kombination von Thymian und Primel bei Husten bewährt.

Hustenstiller

Hustenstiller werden auch als Antitussiva bezeichnet. Sie werden vor allem bei trockenem Reizhusten eingesetzt. Chemisch-synthetische Arzneimittel nutzen insbesondere den Wirkstoff Dextrometorphan, der auf das Hustenzentrum im Gehirn einen dämpfenden Effekt hat. Daneben können zum Stillen des Hustens auch Arzneipflanzen wie Sonnentau oder Isländisch Moos eingesetzt werden. Diese verfügen über wertvolle Schleimstoffe, die sich wie eine Schutzschicht über die entzündeten Schleimhäute legen. Zudem haben sie antibakterielle Wirkung.

Ibuprofen

Ibuprofen ist ein Wirkstoff, der in Schmerzmitteln zum Einsatz kommt. Er hat schmerzlindernde, entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung. Insofern wird er häufig bei Kopfschmerzen und Fieber, die im Zuge einer Erkältung auftreten können, eingesetzt. Bei Kindern sollte Ibuprofen – wenn nötig – in der geeigneten Dosierung für Kinder verabreicht werden. Hier steht Ibuprofen als Saft zur Verfügung. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt oder Apotheker!
Eine sanfte Alternative zur Behandlung von Kopfschmerzen ist der Einsatz von Pfefferminzöl , optimalerweise in Form einer 10%igen Lösung.

Immunsystem

Unser Immunsystem ist ein äußerst komplexes Zusammenspiel unterschiedlicher Organe, Zellen und Botenstoffe zur Abwehr von Krankheitserregern wie Viren und Bakterien. Das Immunsystem wird durch viele Einflüsse geschwächt, zum Beispiel durch Stress, Schlafmangel, eine unausgewogene Ernährung und Bewegungsmangel. Zink hat sich zur Stärkung der körpereigenen Abwehr bewährt. Ist das Immunsystem bereits durch Erkältungsviren geschwächt kann ein pflanzliches Anti-Infektivum mit Wasserdost helfen, das Immunsystem beim Kampf gegen die Erreger zu unterstützen.

Influenza

Influenza ist der medizinische Fachbegriff für eine echte Grippe.

Indianischer Wasserdost

Der indianische Wasserdost (lat. Eupatorium perfoliatum) ist auch als Wasserhanf bekannt. Er wird insbesondere zur Stärkung der körpereigenen Abwehr bei Erkältungen eingesetzt. Bereits die Indianer nutzten den Wasserdost bei fieberhaften Infekten.

Isländisch Moos

Isländisch Moos gilt als natürlicher Hustenstiller. Isländisch Moos ist eine Flechte, die in den Tundren der nördlichen Erdhalbkugel beheimatet ist. Es kann insbesondere bei trockenem Reizhusten eingesetzt werden, denn hier legt sich Isländisch Moos wie eine schützende Schicht über die gereizten Schleimhäute. Es hat zudem einen antibakteriellen Effekt.

Kloster-Melisse

Die Kloster-Melisse gilt als besonders wirkstoffreiche Form der herkömmlichen Melisse , die als wertvolle Arzneipflanze gilt. Die Kloster-Melisse stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau und enthält deutlich mehr ätherisches Öl als die Melisse. Die Kloster-Melisse ist der wichtigste Inhaltsstoff der bewährten Natur-Arznei Melissengeist, der zum Beispiel bei Erkältungen, Wetterfühligkeit, Schlafstörungen und Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt wird.

Melisse

Die Melisse (Melissa officinalis) ist eine bewährte Naturarznei, die bereits bei den Ärzten der Antike hohes Ansehen genoss. Melissenblätter sind reich an ätherischem Öl und Phenolcarbonsäuren. Melisse wird aufgrund ihrer krampflösenden und beruhigenden Wirkung zum Beispiel bei Angstzuständen, Schlafproblemen, Einschlafstörungen oder Kopfschmerzen eingesetzt. Als besonders wirkstoffreiche Form der Melisse gilt die Kloster-Melisse.

Nasenspray

Nasensprays werden eingesetzt, um bei einem Schnupfen das freie Durchatmen wieder zu ermöglichen. Bewährt haben sich Nasensprays mit abschwellenden Wirkstoffen wie Xylometazolin. Nasensprays der neueren Generation besitzen zusätzlich Dexpanthenol als Schleimhautschutz, was gegen die wunde Nase wirkt. Wichtig ist, bei Kindern nur Nasensprays speziell für Kinder zu verwenden. Diese enthalten die Wirkstoffe in geeigneter Dosierung. Ein Nasenspray sollte ohne Rücksprache mit dem Arzt nie länger als 7 Tage am Stück angewendet werden. Es besteht die Gefahr der Nasensprayabhängigkeit.

Paracetamol

Paracetamol ist ein schmerzstillender und fiebersenkender Wirkstoff, der bei Fieber und Kopfschmerzen eingesetzt werden kann. Für Kinder gibt es speziellen Paracetamol-Saft bzw. Paracetamol-Zäpfchen. Als pflanzliche Alternative zur Behandlung von Kopfschmerzen eignet sich eine 10%ige Lösung aus Pfefferminzöl.

Pfefferminze

Die Pfefferminze (Mentha piperita) ist eine altbewährte Arzneipflanze. Pfefferminztee leistet gute Dienste bei Magen-Darm-Beschwerden, das ätherische Öl der Pfefferminze kommt vor allem bei Erkältungen und auch bei Kopfschmerzen zum Einsatz. Pfefferminzöl, am besten als 10%ige Lösung, gilt heute als pflanzliche Alternative bei der Behandlung von Kopfschmerzen vom Spannungstyp.

Pfefferminzöl

Pfefferminzöl ist das ätherische Öl der Arznei-Pfefferminze . Für die äußerliche Anwendung ist vor allem eine medizinisch aufbereitete, zehnprozentige Pfefferminzöl-Lösung, die bei Kopfschmerzen angewendet wird. Die Pfefferminzöl Lösung wird äußerlich auf Stirn und Schläfen aufgetragen und ist besser verträglich als reines Pfefferminzöl. Die Wirksamkeit von Pfefferminzöl-Lösung bei Kopfschmerzen vom Spannungstyp kann mit der von herkömmlichen Schmerzmitteln verglichen werden.

Primel

Die Primel (lat. Primula veris) wird auch als Schlüsselblume bezeichnet. Sie besitzt schleimlösende und entkrampfende Wirkung. Primel wird daher primär in Hustenlösern eingesetzt. Ideal bei Husten ist die Kombination von Primel mit Thymian, der ebenfalls schleimlösende Eigenschaften besitzt.

Rhinits

Rhinitis ist ein anderer Begriff für Schnupfen .
Die Rhinitis wird oft durch eine Erkältung ausgelöst, kann aber mitunter allergisch bedingt sein (z.B. Heuschnupfen).

Schnupfen

Der Schnupfen wird in Fachkreisen auch als Rhinitis bezeichnet. Er wird häufig durch Rhinoviren ausgelöst – man spricht dann vom Erkältungsschnupfen. Eine laufende bzw. verstopfte Nase kann aber auch andere Ursachen haben. Mitunter kommt eine Sinusitis oder auch eine allergische Reaktion z.B. bei Heuschnupfen in Frage.

Sinusitis

Bei der Sinusitis handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung der Nasennebenhöhlenschleimhaut. Die Sinusitis entwickelt sich häufig nach einem normalen Schnupfen . Typische Anzeichen sind Druckschmerz im Stirnbereich, Abgeschlagenheit, Fieber und behinderte Nasenatmung.

Zur unterstützenden Behandlung sind Schleimlöser wie Cineol geeignet.

Sonnentau

Sonnentau ist reich an pflanzlichen Schleimstoffen und daher ideal bei trockenem Reizhusten geeignet. Seine Schleimstoffe legen sich wie ein schützender Film über die entzündeten Schleimhäute und wirken reizmildernd. Zusätzlich besitzt Sonnentau antibakterielle Eigenschaften.

Thymian

Thymian (Thymus vulgaris) ist eine Arzneipflanze, die eine lange Tradition besitzt. Bei Erkältungen wird Thymian insbesondere als Hustenlöser eingesetzt, denn Thymian wirkt schleimlösend, auswurffördernd, krampflösend und antibakteriell. Besonders gute Effekte bei Husten erzielt die Kombination von Thymian mit Primel, die in speziellen Hustenpräparaten eingesetzt wird.

Tonsillitis

Die Tonsillitis wird auch als Mandelentzündung bezeichnet. Es handelt sich dabei um eine akute bakterielle Entzündung der Gaumenmandeln. Im Volksmund heißt sie auch Angina. Typische Anzeichen für eine Mandelentzündung sind starke Schluckbeschwerden, Halsschmerzen, geschwollene Halslymphknoten und Fieber. Die Mandeln sind gerötet und geschwollen, später auch mit weißen Belägen.

Thymian

Thymian (Thymus vulgaris) ist eine Arzneipflanze, die eine lange Tradition besitzt. Bei Erkältungen wird Thymian insbesondere als Hustenlöser eingesetzt, denn Thymian wirkt schleimlösend, auswurffördernd, krampflösend und antibakteriell. Besonders gute Effekte bei Husten erzielt die Kombination von Thymian mit Primel, die in speziellen Hustenpräparaten eingesetzt wird.

Tröpfcheninfektion

Die Tröpfcheninfektion ist der Übertragungsweg von Erkältungsviren bzw. auch Influenza-Viren. Die Partikel mit den Viren gelangen beim Sprechen, Husten oder Niesen in die Luft und verbreiten sich so von Mensch zu Mensch. Virenpartikel können auch an Oberflächen (Türklinken, Lichtschalter etc.) haften und dann über die Hände auf einen Menschen übertragen werden.

Viren

Viren lösen häufig Erkältungen beziehungsweise grippale Infekte aus, aber auch Krankheiten wie Herpes und AIDS werden durch Viren ausgelöst. Gegen Erkältungsviren kann man sich nicht impfen, gegen das Influenza-Virus hilft die Grippeschutzimpfung.

Xylometazolin

Xylometazolin wird als Wirkstoff in abschwellenden Nasensprays eingesetzt. Xyloematzolin sorgt für ein Abschwellen der Nasenschleimhaut und macht so das freie Durchatmen wieder möglich. Es kann bei Schnupfen oder Sinusitis eingesetzt werden. Moderne Nasensprays kombinieren Xylometazolin mit dem schleimhautschützenden Dexpanthenol, das wundheilungsfördernde Effekte hat. Abschwellende Nasensprays sollten nicht länger als 7 Tage ohne Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden. Für Kinder müssen spezielle Präparate mit geeigneter Dosierung genutzt werden.

Zink

Als Mineralstoff eignet sich Zink für eine Stärkung des Immunsystems. Denn Zink ist für eine optimale Funktion des Immunsystems unerlässlich. Es aktiviert unter anderem die T-Lymphozyten, die Killerzellen und die Fresszellen. Ein geschwächtes Immunsystem ist häufig auf Zinkmangel zurück zu führen.
Zink kann sowohl über die Nahrung (z.B. in Austern, Käse, Haferflocken) als auch in hoher Dosierung als Nahrungsergänzung zugeführt werden.

zurück nach oben