Halsschmerzen als Symptom einer Erkältung

Halsschmerzen als Symptom einer Erkältung

Halsschmerzen sind ein ebenso typisches wie unangenehmes Symptom einer Erkältung. In der Regel eilen sie bei einer Erkältung anderen Beschwerden wie Schnupfen oder Husten voraus. Halsschmerzen und ein erstes Kratzen im Hals sind also häufig die nur allzu bekannten Vorboten einer Erkältung. Ganz allgemein äußern sich Halsschmerzen, die bei einer Erkältung auftreten, durch:

  • Kratzen im Hals
  • Rötung im Hals
  • Brennen im Hals
  • trockenes Gefühl im Hals
  • Verschleimung im Hals
  • Schmerzen beim Reden und Essen
  • teilweise Schluckbeschwerden
  • teilweise Heiserkeit

Wichtig ist, Halsschmerzen bei einer Erkältung gezielt und frühzeitig zu behandeln. Sonst besteht die Gefahr einer Mandelentzündung mit bösen Schluckbeschwerden.

Wird aber rechtzeitig reagiert, kann man Halsschmerzen bei einer Erkältung auch mit entsprechenden Halstabletten ohne Antibiotika behandeln.

Zu den bewährten Wirkstoffen zählen insbesondere Antiseptika wie Amylmetacresol und Dichlorbenzylalkohol. Diese hemmen sowohl das Wachstum als auch die Vermehrung von bakteriellen Erregern. Ein besonderes Plus, wenn man bedenkt, dass bakterielle Superinfektionen und entsprechende Folgen (z. B. Mandelentzündung) bei Halsschmerzen keine Seltenheit sind! Ein weiterer Wirkstoff, der bei Halsschmerzen und Schluckbeschwerden aufgrund seiner kühlenden Eigenschaften für wohltuende Linderung sorgen kann, ist Levomenthol.  

Gut zu wissen: Ausgewählte Präparate enthalten bewährte Wirkstoffe in Kombination, so dass Patienten sowohl von schmerzlindernden, entzündungshemmenden als auch antibakteriellen Effekten profitieren können.

Hier lesen Sie, was sonst noch bei Halsschmerzen hilft.

Die Rachenentzündung (Pharyngitis): Häufig bei Erkältung und Grippe

Ein häufiges Begleitsymptom einer Erkältung und auch der Grippe ist die Rachenentzündung (Pharyngitis). Denn sie wird typischerweise durch Viren wie zum Beispiel die Influenzaviren oder die Adenoviren ausgelöst. Die Viren besiedeln die Schleimhaut des Rachens und bewirken so eine Entzündung. Typische Symptome einer Rachenentzündung sind:

  • Geröteter Rachen
  • Belegte Stimme
  • Schmerzen beim Sprechen und Schlucken; Probleme beim Essen aufgrund der Beschwerden
  • Ggf. Heiserkeit

Auch bei einer Pharyngitis haben sich Lutschtabletten bewährt, gegebenenfalls können Schmerzmittel zur Linderung der Halsschmerzen eingenommen werden.

Wurde die Pharyngitis durch Bakterien ausgelöst, was seltener der Fall ist, müssen Antibiotika gegeben werden. Eine bakterielle Rachenentzündung geht mit Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen einher.

Mandelentzündung, Kehlkopfentzündung & CO.: Wenn Halsschmerzen andere Ursachen haben

Halsschmerzen können allerdings auch mit zahlreichen anderen Erkrankungen in Verbindung stehen. Teilweiseentwickeln sich Halsschmerzen, die zunächst „nur“ Symptome einer Erkältung waren, durch die Ansiedlung von Bakterien beispielsweise zu einer Mandelentzündung. Die Erkältung ist also häufig der Boden, auf dem sich verschiedene Krankheiten entwickeln können. Doch was sind die typischen Beschwerden von häufigen Erkrankungen, die mit Halsschmerzen einhergehen?

Mandelentzündung (Tonsillitis):

  • Schluckbeschwerden
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit
  • Krankheitsgefühl
  • Teilweise Schmerzen beim Gähnen
  • Eitrig belegte Rachenmandeln (Stippchen)
  • Schwellung der Lymphknoten am Hals

Bei Verdacht auf eine Mandelentzündung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Behandlung erfolgt in der Regel mit Antibiotika sowie mit Medikamenten zur Schmerz- und Fiebersenkung.

Kehlkopfentzündung (Laryngitis):

  • Halskratzen
  • Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben
  • Heiserkeit bis hin zum Stimmverlust
  • Trockener Husten

Das wichtigste bei einer Kehlkopfentzündung ist, sich und seine Stimme zu schonen. Suchen Sie bei Verdacht auf eine Kehlkopfentzündung einen Arzt auf, um eine eindeutige Diagnose zu stellen und geeignete Therapiemaßnahmen einzuleiten.

Seitenstrangangina:

  • Kratzen im Hals
  • Schluckbeschwerden
  • Hustenreiz
  • Trockener Hals
  • Fieber
  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen

Bei einer Seitenstrangangina ist Bettruhe angezeigt, in schweren Fällen werden Antibiotika gegeben. Die Behandlung einer Seitenstrangangina gehört in die Hände eines Arztes.

Gut zu wissen: Wann bei Halsschmerzen zum Arzt?

Sollten einer oder mehrere der folgenden Punkte bei Ihnen zutreffen, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann mittels einer eingehenden Untersuchung feststellen, woher Ihre Halsschmerzen kommen. In der Regel wirft der Arzt einen Blick in den Rachen, teilweise erfolgt eine Blutabnahme oder es wird ein Abstrich der Rachenschleimhaut durchgeführt. Wann heißt es also bei Halsschmerzen: Ab zum Arzt? Hier einige der wichtigsten Anhaltspunkte:

  • Bei Halsschmerzen, die über 7 Tage lang anhalten
  • Bei starken Schluckschmerzen
  • Bei Atemnot oder Atembeschwerden
  • Bei anhaltendem Fieber
  • Wenn die Zunge eine himbeerrote Farbe annimmt
  • Bei starker Heiserkeit
  • Bei stark geschwollenen Lymphknoten
  • Bei Hautausschlag
  • Bei einseitigen Halsschmerzen

Halsschmerzen als Symptom von Kinderkrankheiten

Bei Kindern können Halsschmerzen in Verbindung mit Scharlach auftreten. Typisch sind dann sehr starke und plötzlich beginnende Halsschmerzen, hohes Fieber sowie ein fleckiger Ausschlag auf der Haut. Sollten Sie diese Symptome bei Ihrem Kind bemerken, sollte umgehend ein Kinderarzt aufgesucht werden.

Hier lesen Sie mehr über Halsschmerzen bei Kindern.

Gut zu wissen

Halsschmerzen ist bei vielen Erkrankungen typisch:

  • Erkältung
  • Rachenentzündung
  • Mandelentzündung
  • Seitenstrangangina
  • Kehlkopfentzündung
  • Bei Kindern: Scharlach
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