Diagnose der akuten Sinusitis

Diagnose der akuten Sinusitis

Bei Verdacht auf eine Sinusitis, empfiehlt sich der Gang zum Hals-Nasen-Ohren (HNO)-Arzt.
Dieser kann die entsprechenden diagnostischen Maßnahmen einleiten.

Der Arzt wird sich zunächst genau die Symptome schildern lassen und den Patienten äußerlich untersuchen. Dazu zählt das Abtasten der Nase ebenso wie das Abtasten des Gesichts und der Nasennebenhöhlen. Der Arzt prüft, an welchen Stellen Druck bzw. Klopfen Schmerzen auslöst.
Zusätzlich stehen ihm unterschiedliche Untersuchungsmethoden zur Verfügung, um die Diagnose Sinusitis sicher zu stellen:

  • Rhinoskopie: Untersuchung der Nase von innen mit einem Nasenspekulum. Diese Untersuchung wird in der Regel nicht als unangenehm empfunden. Der Arzt kann so insbesondere eine Verkrümmung der Nasenscheidewand, eine Schwellung der Nasenschleimhaut sowie die Beschaffenheit des Schleims „unter die Lupe nehmen“.
  • Endoskopie: Hier wird der hintere Teil der Nase mit einem starren Gerät untersucht. Schmerzen sind bei der Untersuchung nicht zu erwarten. Vor der Untersuchung wird dafür gesorgt, dass die Nasenschleimhaut abschwillt. Auf diese Weise kann man Nasenpolypen erkennen, die insbesondere für die chronische Form der Sinusitis ursächlich sein können. Auch die Beschaffenheit des Schleims kann hier genau beurteilt werden.

Neben diesen Untersuchungsverfahren wenden Ärzte bei Verdacht auf Nasennebenhöhlenentzündung häufig auch bildgebende Verfahren an. Dazu zählen zum Beispiel eine Röntgenaufnahme, eine Computertomographie oder auch die Sonographie (Schalluntersuchung).

Diagnose der akuten Sinusitis bei Kindern

Die Diagnose einer Sinusitis von Kindern erfolgt grundsätzlich wie bei Erwachsenen auch. Allerdings raten einige Experten, eine Röntgenuntersuchung bei Kindern unter 6 Jahren nur dann durchzuführen, wenn die Symptome sehr stark ausgeprägt sind.

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